Erstes Netzwerktreffen „Inklusion im Arbeitsleben“ im Odenwaldkreis
Die Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber [EAA] und der Integrationsfachdienst (IFD) der Regionalen Diakonie Südhessen – beide aus dem Odenwaldkreis – hatten zum Netzwerktreffen „Inklusion im Arbeitsleben“ nach Michelstadt eingeladen.
Das Treffen fand zum ersten Mal in dieser Form statt. Dazu eingeladen waren Akteurinnen und Akteure, die sich in Ihrer Arbeit mit der beruflichen Teilhabe schwerbehinderter Menschen auseinandersetzen. Ziel der Veranstaltung war das persönliche Kennenlernen und der Austausch zu aktuellen Themen. Mit einer Teilnehmerzahl von fünfzehn Gästen zeigte sich deutlich, wie groß das Interesse an Vernetzung ist.
Zu den Teilnehmenden zählten Landeswohlfahrtsverband Hessen, LWV Hessen Integrationsamt, Agentur für Arbeit, Deutsche Rentenversicherung Bund, Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB), Inklusionsberatung der Industrie- und Handelskammer (IHK), Bildungswerk der hessischen Wirtschaft (BWHW), Nieder-Ramstädter Diakonie, AWO integra gGmbH, Beirat für Menschen mit Behinderung, Verfahrenslots:in des Odenwaldkreis sowie IFD und EAA.
„Es war schön nach unzähligen Telefonaten die Gesichter vom anderen Ende der Leitungen in Natura sehen zu dürfen“, so Peter Hördt, Fachberater der EAA bei der Regionalen Diakonie Südhessen und Organisator des Treffens. Gemeinsam mit Kathrin Suderleith, Integrationsfachdienst (IFD), leitete er die Veranstaltung.
Viele der Gäste arbeiten bereits eng miteinander und stehen punktuell immer im Austausch. Sich dem Großen und Ganzen zu widmen und zu verstehen, was andere beschäftigt, stand im Mittelpunkt des Netzwerktreffens.
Nach der Vorstellungsrunde führte Hördt mit einem digitalen Abfragemodul durchs Thema. Spannend zu sehen, die Ergebnisse der Abfrage wurden live am Whiteboard eingeblendet und konnten direkt aufgegriffen und besprochen werden.
Veranstaltungshinweise und Berichte aus den jeweiligen Arbeitsgebieten waren ebenso wie die Erörterung beispielhafter, anonymisierter Fälle Teil des Austauschs. Es zeigte sich, wie viele Akteur:innen in bestimmten Einzelfällen aktiv werden, um Inklusion im Arbeitsleben zu ermöglichen. Koordination und Abstimmung zuständiger Stellen ermöglichen berufliche Teilhabe schwerbehinderte Menschen sehr gut. Entscheidend ist, andere Akteur:innen mitzudenken, wenn eine Einzelfallberatung stattfindet. Dadurch werden Prozesse verkürzt und vereinfacht, wodurch die Teilhabe schneller ermöglicht werden kann.
Das Interesse der Teilnehmenden an einer regelmäßigen Fortführung ist groß. Deshalb verständigte man sich, künftig zweimal im Jahr zusammenzukommen.
Über die Regionale Diakonie Südhessen
In der Regionalen Diakonie Südhessen engagieren sich rund 300 Mitarbeitende mit und für Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen Hilfe in ihrer Lebenssituation benötigen. In mehr als 30 diakonischen Arbeitsfeldern in den Bereichen Beratungsdienste, Teilhabeleistungen, Wohnungsnotfallhilfe und Gemeinwesenarbeit unterstützt die Diakonie Menschen in allen Lebensphasen und Lebenssituationen. Die Regionale Diakonie Südhessen ist ein Zusammenschluss aus den bisherigen drei Regionalen Diakonien Bergstraße, Darmstadt-Dieburg und Odenwald. Seit dem 01.01.2026 sendet der Sozialverband in seiner neuen Struktur ein noch stärkeres Signal in die Landkreise.