Regionale Diakonie Südhessen zeigt Gesicht beim Christopher Street Day am 15. August in Darmstadt und 22. August in Bensheim
Unter dem Motto „Kirche l(i)ebt Vielfalt“ nehmen kirchliche Vertreterinnen und Vertreter gemeinsam am Samstag, 15. August, am Christopher Street Day (CSD) in Darmstadt teil.
Der CSD wird von vielbunt e.V., dem Verein der queeren Community in Darmstadt, organisiert und beginnt um 12 Uhr am Karolinenplatz. Bereits in den vergangenen Jahren war Kirche beim CSD präsent. In diesem Jahr setzen der Caritasverband Darmstadt e.V., die Regionale Diakonie Südhessen, das Evangelische Dekanat Darmstadt mit seiner Innovationsstelle „FEST im Leben“, sowie die Evangelische Studierendengemeinde Darmstadt gemeinsam ein ökumenisches Zeichen für Vielfalt.
Eine Woche später geht es an die Bergstraße nach Bensheim wo Regionale Diakonie Südhessen, Caritas und das Dekanat nochmals gemeinsam auftreten.
Gemeinsam freuen sie sich auf den CSD (v.l.n.r.): Daniel Serra da Silva (stv. Leiter Regionale Diakonie Südhessen), Jenna Reibold (Leiterin Regionale Diakonie Südhessen), Stefanie Rhein (Direktorin Caritasverband Darmstadt e.V.), Sven Sabary (stv. Dekan des Evangelischen Dekanats Darmstadt), Bernd Drewelies (Vorstandsmitglied bei vielbunt e.V. und CSD-Organisator), Katharina Benlioglu (Leitung Stabsstelle Kommunikation Regionale Diakonie Südhessen) und Corine Gahelle (Leiterin Stabsstelle Vielfalt Caritasverband Darmstadt e.V.).
Jenna Reibold, Leiterin der Regionalen Diakonie Südhessen, zum CSD in Darmstadt und Bensheim:
„Eine lebendige und offene Demokratie lebt von der Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Lebensrealitäten und Lebensentwürfe. Der Christopher Street Day macht diese sichtbar und erinnert daran, dass sie zum Selbstverständnis einer offenen und demokratischen Gesellschaft gehören müssen. Deshalb sind wir als Diakonie gemeinsam mit evangelischer und katholischer Kirche sowie der Caritas in Darmstadt präsent.
Der CSD ist für mich weit mehr als ein Fest. Er ist ein friedliches und zugleich politisches Zeichen für Respekt, gleiche Rechte und gesellschaftliche Teilhabe. Sichtbarkeit schafft Verständnis – und Verständnis ist eine Voraussetzung für Zusammenhalt.
Als Diakonie verstehen wir Anwaltschaft für Menschen als einen zentralen Teil unseres Auftrags. Das bedeutet, Menschen nicht nur in unseren Einrichtungen und Beratungsangeboten zu begleiten, sondern auch dort sichtbar Haltung zu zeigen, wo es um ihre Rechte und ihre Teilhabe geht. Gemeinsam verstehen wir uns als sichtbare Verbündete der Menschen, die Ausgrenzung und Diskriminierung erfahren.
Kirche und Wohlfahrt haben einen sozialpolitischen Auftrag. Für uns zeigt sich christliche Haltung nicht nur in Worten, sondern darin, an der Seite der Menschen zu stehen – sichtbar, verlässlich und mit einer klaren Haltung. Dazu gehört auch, diese Haltung öffentlich zu zeigen und dort unsere Stimme zu erheben, wo Menschen ausgegrenzt oder in ihrer Teilhabe eingeschränkt werden.“
Über die Regionale Diakonie Südhessen
In der Regionalen Diakonie Südhessen engagieren sich rund 300 Mitarbeitende mit und für Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen Hilfe in ihrer Lebenssituation benötigen. In mehr als 30 diakonischen Arbeitsfeldern in den Bereichen Beratungsdienste, Teilhabeleistungen, Wohnungsnotfallhilfe und Tafelarbeit unterstützt die Diakonie Menschen in allen Lebensphasen und Lebenssituationen. Die Regionale Diakonie Südhessen ist ein Zusammenschluss aus den bisherigen drei Regionalen Diakonien Bergstraße, Darmstadt-Dieburg und Odenwald. Seit dem 01.01.2026 sendet der Sozialverband in seiner neuen Struktur ein noch stärkeres Signal in die Landkreise.